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Fans von guter Musik drehen die Musikanlage gern auch mal lauter und genießen den Klang der Bässe. Wer nett ist, versucht seinen Nachbarn die Teilnahme am eigenen Musikgeschmack zu ersparen und schließt verständnisvoll die Fenster. Oft reicht diese Maßnahme aber nicht, um die empfindlichen Ohren in der Nachbarschaft zu schützen.

Um Lärm von außen nicht in die Wohnung zu lassen oder auch die Nachbarschaft vom Lärm zu befreien, empfehlen die Fenster-Hersteller den Einbau von Schallschutz-Fenstern. Das Prinzip das Fenster-Hersteller hier nutzen ist simpel und wirkungsvoll zugleich. Es wird mindestens eine Scheibe mit großer Dicke und weitere Scheiben mit unterschiedlicher Glasdicke in den Fensterrahmen gebaut. Großer Scheibenabstand und spezielle Gasfüllungen tragen dann weiterhin zum Schallschutz bei.

Allerdings ist Lärm nicht gleich Lärm sondern setzt sich aus verschiedenen Frequenzen zusammen. Ein Fenster an einer viel befahrenen Straßenkreuzung hat demnach andere Anforderungen an den Schallschutz als ein Fenster, dass die Nachbarschaft vor lauter Musik schützen soll.

Bei Musik sind meist die Bässe der störende Faktor gegenüber der Umwelt. Das entspricht Frequenzen bis zu 80 oder 120 Hertz. Startende Flugzeuge sind bei Frequenzen bis 250 Hertz besonders laut. Ein vorbeifahrender Zug ist dagegen bei Frequenzen um 750 Hertz am lautesten. Dieses Wissen nutzen Fenster-Hersteller um das optimale Fenster herzustellen.

Letztendlich ist der Schallschutz jedoch eine Planungsaufgabe für das Gesamtgebäude. Neben schalldämmenden Eigenschaften der Bauteile und Baustoffe ist auch deren Zusammenspiel zu berücksichtigen. Fenster-Hersteller empfehlen daher auch immer die Schalldämmkurven des Fensters der Wahl anzuschauen. Kleine Verschiebungen in der Schalldämmkurve eines Fensters können unter Umständen eine doppelte Dämmung aufweisen.

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