Jeder kennt es, es ist insbesondere in großen Städten ein Phänomen: Umherziehende Musikanten, die in Transportmitteln oder die an warmen Tagen die Gäste an den Außentischen von Bars und Restaurants ‚beglücken‘. Nicht immer freuen sich die Zielscheiben dieser Aufmerksamkeit darüber. Das hängt schließlich ganz entscheidend von der Qualität der gespielten Musik ab. Ist es ein Akkordeonspieler, der seine Kunst absolut nicht beherrscht, möchte man den Musiker anstelle seines als eine solche Kommode bezeichneten Instrumentes ausquetschen, warum er einem das antut. Den auf seiner Guitarre klimpernden und dazu herzzerreißend jaulenden Spanier desgleichen. Dabei möchte man doch nur in Ruhe sein Kaltgetränk und seine Lasagne genießen! Die richtige Tischmusik will wohl gewählt sein. Ob nun freiwillig oder aufgezwungen kann sie den Genuss der Mahlzeit entsprechend steigern oder aber enorm schmälern. Es empfiehlt sich, Tischmusik dezent zu halten. Nicht umsonst heißt sie auch Hintergrundmusik. Man sollte etwas wählen, dass nicht vom Essen selbst ablenkt, also eher ruhig und entspannt wirkt. Wichtig ist auch die Lautstärke der Tischmusik – gemäß des Europäischen Restaurant-Standards darf sie nicht zu laut sein, das heißt nicht mehr als 40dBel betragen, um nicht und störend wirken.
Welche Stilrichtung aber zu welchem Menü? Kümmern Sie sich nicht selbst ums Essen, sondern ein Catering Unternehmen, dann kann man sich auf dessen Ratschläge verlassen, da sie langjährige Erfahrungen damit haben. Kann man zu Austern die gleiche Tischmusik spielen wie zu einem simplen Gericht wie Kartoffelgratin? Man kann, so lange man ein wenig Gefühl für den Geschmack der Gäste zeigt. Das Wichtigste ist, dass sich alle wohl fühlen.
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